Hier
sind häufig gestellte Fragen und deren Beantwortung zusammengestellt.
Für weitere
Fragen wenden Sie sich bitte jederzeit an uns oder senden Sie eine E-Mail
an:
techsupport@cmi.de
Q:
Gibt es beim Betrieb einer ISA-Karte
über die PCMCIA Schnittstelle Geschwindikeitseinbußen? Ist der
Bustransfer langsamer als bei einem Standard-PC?
A:
Nein. Mit der von uns entwickelten
Xtender-Bridge sind im Gegenteil sogar höhere Übertragungsraten
möglich als bei einem Standard-PC, da der komplette ISA-Buszyklus
von der Bridge gesteuert wird.
Q:
Können ISA-Karten mit Memoryadressen
verwendet werden und ist der ISA Clock vorhanden?
A:
Ja. Uneingeschränkt. Unsere Lösung
unterstützt sämtliche speicheradressierten Karten gleichgültig
ob 8- oder 16-Bit. Für die Adressierung stehen 24 Bit Adressen wie
bei jedem Standard-PC zur Verfügung. Darüberhinaus stehen alle
benötigten Signale des ISA Bus inclusive eines synchronen 8 MHz Busclock
dem Standard entsprechend zur Verfügung. Somit ist der zuverlässige
und sichere Betrieb von ISA Karten gewährleistet.
Q:
Welche Betriebssysteme werden unterstützt?
A:
DOS, WIN 3.xx, WIN 95/98, WIN NT,
OS/2
Q:
Wir haben eine I/O-Karte, die mehr
als 9 Adressleitungen dekodiert. Funktioniert diese Karte?
A:
Ja. Es wird der volle 64k I/O Adressraum
dekodiert, wie bei jedem Standard-PC.
Q:
Wir wollen ein Mobilsystem aufbauen,
das häufig transportiert wird. Muß Dockingstation und Notebook
beim Transport getrennt und einzeln verpackt werden.
A:
Die RoadTop®
Dockingstationen sind mit einer Spezialhalterung ausgestattet, die eine
stabile Befestigung des Notebooks mit einem Handgriff ermöglichen.
So ist Notebook und Dockingstation zu einer stabilen Einheit verbunden
und kann sowohl bequem transportiert wie auch mobil eingesetzt werden.
Die Halterung ist darüberhinaus für unterschiedliche Notebooks
einstellbar ausgeführt.
Q:
Wie wird das Notebook und die Dockingstation
mit Strom versorgt. Benötigt man für jede Einheit ein separates
Netzteil?
A:
Nein. Die RoadTop®
Dockingstationen verfügen über ein zentrales Netzteil, das in
der Station integriert ist. Dieses Netzteil versorgt die integrierte Elektronik,
den ISA-Bus und auch das Notebook.
Q:
Wir haben ein neues Gerät, jedoch
scheint die Akkukapazität geringer als erwartet. Ist etwas defekt?
A:
Nein. Die Akkus benötigen mindestens
drei volle Lade-Entladezyklen bis sie ihre volle Kapazität erreicht
haben.
Q:
Was passiert mit den eingebauten Akkus,
wenn z.B. häufig zwischen Netz- und Akkubetrieb gewechselt wird? Muß
man mit dem gefürchteten Memoryeffekt rechnen oder werden die Akkus
überladen und beschädigt?
A:
Weder noch. Wir setzen ein Spezialladeverfahren
ein, bei dem sowohl Überladen als auch Memoryeffekt 100% ausgeschlossen
sind. Die Akkus erwärmen sich auch nicht beim Ladevorgang, was für
die Akkus sehr schädlich wäre. Es sind nachweislich über
sechs Jahre alte RoadTop®
Dockingstationen im Einsatz deren Akkus über eine Kapazität von
über 90% verfügen. Neben dem Ladeverfahren ist ein weiterer Grund
hierfür, daß wir ausschliesslich hochwertigste Zellen vom Marktführer
bei NiCd-Akkus einsetzen. Nichtsdestotrotz darf nicht übersehen werden,
daß Akkumulatoren mit ca. 1000 Lade- und Entladezyklen spezifiziert
sind, und im Endeffekt als Verschleißteil betrachtet werden müssen.
Q:
Können neben der PC-Dock PCMCIA-Karte
von CMI noch weitere PCMCIA-Karten betrieben werden?
A:
Ja. Die PC-Dock Karte unterscheidet
sich durch nichts von jeder anderen PC-Karte die sich an die PCMCIA Norm
hält.
Q:
Wieviele Interrupts stehen auf dem
ISA-Bus zur Verfügung.
A:
Am ISA-Bus sind die Interrupts 3,5,7,9,10,11,12,
und 15 angeschlossen.
Q:
Sind für die Einrichtung der
RoadTop® Dockingstation
Jumper einzustellen?
A:
Nein. Das Design ist jumperless.
Q:
Sind während des Betriebs der
RoadTop® Dockingstation
Treiber erforderlich?
A:
Nein. Die Hardware arbeitet nach dem
sogenannten "Enablen" voll transparent. Sobald der Enabler die Hardware
initialisiert hat, ist im System eine 100% kompatible ISA Hardware vorhanden.
Im weiteren Betrieb ist für unsere
Hardware dann keinerlei SW-Treiber mehr beteiligt. Das System kann durch
nichts mehr unterscheiden ob sich die Hardware in einem "echten" ISA-Slot
oder in unserer PCMCIA-Erweiterung befindet. Erst beim Herausziehen der
Karte wird ein Interrupt ausgelöst und die Card- und Socketservices
werden wieder aktiv.
Für die Installation unter WIN
95/98 ist einzig eine sogenannte INF Datei notwendig, die im Lieferumfang
der Station enthalten ist.
Q:
Was ist ein Enabler?
A:
PCMCIA-Karten sind per Spezifikation
plug and play fähig. Beim Einstecken der Karte, was auch während
des Betriebs erfolgen kann, muß die Karte ins System eingebunden
und initialisiert werden. Dies erfolgt durch die Enabler Software. Der
Enabler kann entweder als sogenannter Point-Enabler ausgeführt sein
und spricht dann den PCMCIA-Controller direkt hardwaremäßig
an oder der Enabler erledigt die Einbindung der PCMCIA Karte ins System
über den normierten und komfortableren Befehlssatz der Card- und Socketservices.
Ein Pointenabler hat eine Reihe von Nachteilen und sollte nur in Ausnahmefällen
zum Einsatz kommen. So muß er auf den jeweiligen PCMCIA-Controller
zugeschnitten sein, erlaubt im Regelfall keinen Betrieb von mehreren PCMCIA-Karten
und ist nicht Plug and Play fähig.
Q:
Was sind Card- und Socketservices?
A:
Für den Betrieb einer PCMCIA-Karte
ist ein sog. PCMCIA-Controller erforderlich. Da die PCMCIA-Controller von
unterschiedlichen Herstellern über unterschiedliche Befehlssätze
verfügen, hat man für die Kontrolle der PCMCIA-Karten eine standardisierte
Softwareschicht, die Socketservices, entwickelt über die der PCMCIA
Controller und damit die Karte über einen normierten Befehlssatz angesprochen
werden kann. Die Card-Services setzen auf den Socketservices auf und stellen
praktisch eine erweiterten, komfortableren Befehlssatz zur Ansteuerung
des PCMCIA-Controllers und zur Verwaltung der Ressourcen der PCMCIA Karten
zur Verfügung.
Q:
Ist DMA-Betrieb möglich?
A:
Ja. Es steht ein I/O-DMA Kanal zur
Verfügung. Leider unterstützen momentan die meisten Controller
den DMA Betrieb nicht.
Q:
Ist es möglich die Dockingstation
während des laufenden Betriebs aus dem System zu entfernen und andere
Karten wie z.B. eine Modemkarte einzustecken?
A:
Ja. Unser PC-Card Adapter entspricht
vollständig der PC-Card Norm.
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